Zeichensetzung und Interpunktion

Die deutsche Sprache gilt nicht umsonst als schwere Sprache, besonders die Zeichensetzung und Interpunktion ist kompliziert und benötigt genaue Kenntnisse, um sie richtig anzuwenden.

Die Kommaregelung ist für viele Schreiber undurchschaubar, doch für das Lesen eines Textes sind die Kommas unverzichtbar.

Generell kann von der Verwendung von Satzzeichen nicht abgesehen werden, denn sie strukturieren den einzelnen Satz und damit den gesamten Text.

Zeichensetzung und Zeichenregel

So ist es nur durch die Satzzeichen möglich, zu erkennen, welchen Aufbau der Satz hat oder welche Satzteile zusammengehören.

Nimmt man einmal das Beispiel eines Satzes, der durch Einschübe oder wörtliche Rede in seiner Gesamtheit unterbrochen wird, so wäre es ohne Satzzeichen kaum möglich, diese Textpassage richtig zu lesen beziehungsweise den Textinhalt überhaupt zu erfassen.

Das Komma richtig setzen

Wer schon einmal versucht hat, einen Text zu lesen, bei dem auf die Verwendung eines jeglichen Kommas oder Punktes verzichtet wurde, der wird schnell erkennen, wie wichtig diese Satzzeichen doch sind.

Sind die Zeichen an der falschen Stelle gesetzt, kann es beim Leser zu Missverständnissen kommen, und es ist sogar möglich, dass der Textinhalt völlig verfälscht wiedergegeben wird, weil beispielsweise ein Satz eine andere Aussage bekommt, als ursprünglich vom Schreiber beabsichtigt war.

Satzzeichen könnten auch als Lesezeichen oder Gliederungszeichen benannt werden, denn sie bieten dem Schreibenden die Chance, seinen Text so zu strukturieren, dass er inhaltlich korrekt wiedergegeben wird.

Ein Redner kann dies über die Betonung seiner Worte und über Pausen an den passenden Stellen erreichen, für den Schreibenden bleibt nur die Zeichensetzung zur Gliederung seines Textes. Texter und Werbetexter nutzen die Satzzeichen als Mittel zur stilistischen Gestaltung ihrer Texte.

Schon seit der Antike werden Satzzeichen verwendet, sie sind also keineswegs eine Erfindung der Neuzeit. Das wohl wichtigste Satzzeichen war und ist immer noch das Komma, auch wenn es in der Verwendung das schwierigste ist.
Seit dem 01.07.1996 ist die Neuregelung der deutschen Rechtschreibung bekannt, sie ist aber erst seit kurzer Zeit in ihrer Anwendung verpflichtend.

Die Reform hat deutliche Vereinfachungen gebracht, nicht nur bei der Rechtschreibung an sich, sondern vor allem auch bei der Zeichensetzung. Viele Schreibende, die vorher Probleme mit der Zeichensetzung hatten, profitieren von den neuen Regeln, auch wenn sich jeder Schreiber erst einmal damit vertraut machen musste.


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